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Luxemburg
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“Urlaub und Freizeit”


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Die Schlösser und Burgen in Luxemburg



Bockkasematten


Geöffnet vom 1. März bis 31. Oktober täglich von 10 bis 17 Uhr.

Erwachsene 3,00 €, Erwachsene in einer Gruppe 2,80 €, Kinder 2,50 €.

Im Jahre 963 errichtete Graf Siegfried auf dem Bockfelsen eine Burg, Grundlage für die spätere Stadtgründung. Im Laufe der Jahrhunderte wurden gewaltige Ringmauern im Westen angelegt, welche die Burgunder jedoch nicht daran hinderten, die Stadt 1443 einzunehmen. Von da an ging Luxemburg für etwa 400 Jahre an fremde Herrscher über. Die besten Festungsingenieure der neuen Herren (Burgunder, Spanier, Franzosen, Österreicher, Deutscher Bund) schufen aus der Stadt eine der stärksten Festungen der Welt, das "Gibraltar des Nordens".

Die Verteidigung war gewährleistet durch 3 befestigte Gürtel mit 24 Forts und 16 weiteren äußerst starken Werken sowie durch ein gewaltiges unterirdisches System von 23 km, die Kasematten. Die Letztere gewährten nicht nur Tausenden von Soldaten und deren Pferden Schutz, sondern beherbergten auchWerkstätte, Küchen, Bäckereien, Schlachthäuser usw. 1867 musste die Festung geräumt und anschließend geschleift werden, da Luxemburg neutral erklärt worden war. Während der Schleifung, die 16 Jahre dauerte, verschwanden auch die Aufbauten des "Bocks". Es war jedoch unmöglich, die Kasematten zu sprengen, ohne einen Teil der Stadt zu gefährden. Man beschränkte sich darauf, die Hauptverbindungen und Haupteingänge zu schließen, so dass noch17 km Kasematten, verbleiben stellenweise auf mehreren Stockwerken, verteilt. Gewaltige Treppen sind bis zu 40 m Tiefe in die Felswände getrieben. Es versteht sich von selbst, dass die Kasematten in den beiden Weltkriegen als Unterschlupf benutzt wurden und 35.000 Personen sicheren Schutz boten. Kein Wunder, dass die Festungsbollwerke und die nicht minder geschichtsträchtige Altstadt weltweites Renommee genießen.

1994 wurden sie von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.



 Gratis Zugang mit der LuxembourgCard

AnschriftMontée de Clausen
 L-1343 Luxemburg
Telefon222809
Fax474818
E mailtouristinfo@lcto.lu
Internetseitehttp://www.lcto.lu



 




Petrusskasematten


Geöffnet an Ostern, zu Pfingsten und während der Schulferien.

Erwachsene 3,00 €, Erwachsene in einer Gruppe 2,80 €, Kinder 2,50 €.

Ihr Ursprung reicht bis 1644 zurück, als die Spanier die mittelalterlichen Befestigungen verstärkten. Sie erbauten unter anderem durch den Schweizer Festungsbaumeister Isaac von Treybach die mächtige Bastion Beck, welche nach dem Gouverneur Baron J. von Beck, einem Stadt-Luxemburger Kind, benannt wurde, der auf der Seite des Kaisers eine der Hauptrollen in der Wallenstein-affäre gespielt hatte. Die Riesenbastion hatte anfänglich nur die Höhe der anstoßenden Terrassen (Niederwälle) und wurde durch Vauban 1685 bis zur Höhe des heutigen Konstitutionsplatzes aufgebaut (Mauerhöhe 27 m).

Im Jahre 1673 errichteten die Spanier das sogenannte "Pastetchen" zur besseren Verteidigung der Bastion Beck. Dieses kleine dreieckige Werk ist eine der wenigen gut erhaltenen Befestigungen. Vauban gab den Werken der Petruss ihre jetzige Form und errichtete die "kleine Treppe". Von 1728-29 bauten die Österreicher mit der"Bourbon-Schleuse" die "große Treppe" und 1746, die Kasematten der "Petruss-Batterie" (54 Geschützstände). Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Festung vergrößert und verstärkt. Nach einem zweiten Festungsgürtel wurde ein dritter angelegt und Luxemburg entwickelte sich zum "Gibraltar des Nordens".

Die Befestigungsanlagen der Petruss wurden vergessen und vernachlässigt, da ihr strategischer Wert sich allein auf das Tal beschränkte. Nach der 1867 vom Londoner Vertrag verordneten Schleifung der Festung, begnügte man sich damit, die Schießscharten zuzumauern sowie die meisten Eingänge zu schließen.

Erst im Jahre 1933 konnten die Petruss-Kasematten eine erneute Aktivität verzeichnen, da am 26. Juli desselben Jahres die ersten Besucher die Kasematten besichtigen konnten.



AnschriftLCTO (tickets sur place), Place Guillaume II (B.P. 181)
 L-2011 Luxemburg
Telefon222809
Fax467070
E mailtouristinfo@lcto.lu
Internetseitehttp://www.lcto.lu



 




Ruine des Schlosses am Bockfelsen und "Corniche"


Das ganze Jahr geöffnet.

Eintritt frei.

Mit dem um das Jahr 963 erbauten Schloß der Grafen von Luxemburg beginnt auch die Geschichte der Stadt und des Landes Luxemburg, auch wenn es sich nicht um das älteste Schloß auf luxemburgischem Boden handelt. Die Ruinen des 1459 durch einen Brand zerstörten Gebäudes wurden in die Festungsmauern des Bockfelsens eingebaut. Die im Jahre 1963 an den tausendjährigen Ruinen vorgenommenen Ausgrabungen und deren Fortsetzung im Jahre 1993 brachten mehrere Teile des ursprünglichen Schlosses zutage. In einer archäologischen Krypta wird die Geschichte des Schlosses und der Festung veranschaulicht. Führungen durch die Stadt und über den Bockfelsen.



AnschriftLCTO (tickets sur place), Place Guillaume II, B.P. 181
 L-2011 Luxemburg
Telefon(00352) 222809
Fax(00352) 467070
E mailtouristinfo@lcto.lu
Internetseitehttp://www.lcto.lu



 




Großherzoglicher Palast


Geführte Besichtigung, täglich von Mitte Juli bis Anfang September, ausser mittwochs.

Der heutige großherzogliche Palast wurde 1572-74 als Stadthaus errichtet. Später diente das Gebäude als Präfektur und dann als Sitz der Regierung. 1890 wurde das ehemalige Rathaus von dem Brüsseler Architekten Gédéon Bordiau und dem Luxemburger Staatsarchitekten Charles Arendt zum großherzoglichen Palast umgebaut. 

Nach den Restaurierungsarbeiten von 1995 im Inneren des Gebäudes werden jetzt wieder Besichtigungen im Sommer organisiert (Mitte Juli bis Anfang September). 



AnschriftLCTO (tickets sur place), Place Guillaume II (B.P. 181)
 L-2011 Luxemburg
Telefon(00352)222809
Fax(00352)467070
E mailtouristinfo@lcto.lu
Internetseitehttp://www.lcto.lu



 




Museum « Dräi Eechelen »


Ab 1. März 2011 wegen Umbauarbeiten geschlossen !

Die Umwandlung der "Dräi Eechelen", Reduit des Fort Thüngen, zum Museum bedingte umfangreiche Freilegungs- und Ausbesserungsarbeiten. Infolge der im Jahre 1867 auferlegten Schleifung lag dieses ehemalige Festungswerk teilweise in der Erde verborgen und war lange Zeit von üppigem Pflanzenwuchs bedeckt. Ausgrabungen, Restaurierungsarbeiten und  Wiederaufbaumaßnahmen sollen nun das ursprüngliche Erscheinungsbild des Fort und seiner Umgebung wiederherstellen, und zugleich auch einen zeitgenössischen Museumsraum beherbergen. Das Museum, inklusive seine unterirdischen Gänge , sind des weiteren Teil des Vauban-Rundweges. Die bevorstehende Museographie wird indessen eine attraktive Kombination zwischen Luxemburgs Festungserbe, der Geschichte des Großherzogtums, sowie die Facetten seiner nationalen Identität darstellen.



Anschrift26 rue Münster
 L-2160 Luxemburg
Telefon4793301
E mailinfo@m3e.etat.lu



 




Kasemattentheater


Foto: "Halb und Halb" (2006) von Daniel Keene

Die Jesuiten, die sich gegen Ende des 16. Jahrhunderts in Luxemburg-Stadt niederliessen, legten den Grundstein des einheimischen Theaterlebens. Jedoch gewann diese künstlerische Ausdrucksform erst 1855 an Popularität, und dies dank der Aufführung des ersten Theaterstücks in luxemburgischer Sprache, dem "Scholdschäin" von Edmond de la Fontaine (Dicks).

Weltbekannte ausländische Ensembles und Gruppen aus Luxemburg tragen zu der Vielseitigkeit des Theaterprogramms bei. Mehrsprachigkeit ist hier Trumpf: Stücke in französischer und deutscher, englischer, niederländischer und sogar portugiesischer Sprache gehören zum üblichen Theaterangebot.

Die kritischen Kabarettstücke in französischer, deutscher und luxemburgischer Sprache sorgen ebenfalls für ein weitgefächertes Kulturangebot.

Reservierung und Vorverkauf:

Tel. +352 47 08 95-1
Fax +352 47 08 95 95
E-mail: ticketlu@pt.lu
Internet: www.luxembourgticket.lu



Anschrift 14 rue du Puits
 L-2355 Luxemburg
Telefon291281
E mailinfo@kasemattentheater.lu
Internetseitehttp://www.kasemattentheater.lu



 




Vauban-Rundweg


Faltblätter beim Luxembourg City Tourist Office erhältlich.

Der Vauban-Rundweg, benannt nach  dem französischen Festungsbaumeister Sébastien le Prestre de Vauban (1633-1707), führt durch einen Teil der Festungsanlagen aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert.

Geführte Besichtigung für Gruppen bis 25 Personen auf Anfrage. Rundwege auch zugänglich ohne Führung.


AnschriftPlace Guillaume II (B.P. 181)
 L-2011 Luxemburg
Telefon47962709
Fax474818
E mailguides@lcto.lu
Internetseitehttp://www.lcto.lu



 




Mansfeld-Rundweg


Foto: Geburtshaus von Robert Schuman.

Historischer Rundweg durch und um die Vorstadt Clausen auf den Spuren des Festungsgouverneurs Mansfeld.

Geführte Besichtigung für Gruppen bis 25 Personen auf Anfrage. Rundwege auch zugänglich ohne Führung. Faltblätter beim Luxembourg City Tourist Office erhältlich.

Peter Ernst von Mansfeld war Gouverneur des Herzogtums von 1540 bis 1604. Ein 4,7 km langer Rundgang führt an den Uberresten seines
ehemaligen Schlosses vorbei zu den Festungsanlagen der Neuzeit.


AnschriftPlace Guillaume II (B.P. 181)
 L-2011 Luxemburg
Telefon47962709
Fax474818
E mailguides@lcto.lu
Internetseitehttp://www.lcto.lu



 




Wenzel-Rundgang


Von Ostersamstag bis 6. November samstags um 15 Uhr (in Deutsch, Französisch und Englisch).

Diese Strecke informiert Sie über die verschiedenen Aspekte der natürlichen und der durch Menschenhand geschaffenen Umwelt innerhalb der Stadt Luxemburg (Festung, Altstadt und Vorstadt). Sie beschreibt die Landschaft und die vorhandenen Biotope und geht auch auf Themen, eine z.b. Gemüseanbau und Urbanisierung ein. Der Verlauf dieser Strecke entspricht dem der Kulturstrecke Wenzel, die 1996 mit Henry-Ford-Preis zum Schutze der Natur und des Kulturerbes in Europa ausgezeichnet wurde.

Rundweg auch zugänglich ohne Führung, Faltblätter beim Luxembourg City Tourist Office (LCTO) erhältlich.


AnschriftPlace Guillaume II (B.P. 181)
 L-2011 Luxemburg
Telefon47962709
Fax474818
E mailguides@lcto.lu
Internetseitehttp://www.lcto.lu



 




Weltkulturerbe der UNESCO
Luxemburg – modern, weltoffen und lebendig – ist eine Stadt mit menschlichem Antlitz. Die Spuren der Vergangenheit verschmelzen mit der aktiven Gegenwart.

Diese gekonnte Mischung ist Bestandteil der luxemburgischen Identität: ein geschichtsträchtiger Treffpunkt der Kulturen.

Früher war diese Stadt einmal eine eindrucksvolle Festung, die von einem französischen Schriftsteller im beginnenden 19. Jahrhundert mal mit Gibraltar verglichen wurde, welches damals den Ruf einer uneinnehmbaren Feste hatte.
 

Die Festung Luxemburg galt wegen seiner strategischen Lage zwischen dem Königreich Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich seit dem 16. Jahrhundert bis zu seiner Schleifung im Jahre 1867 als einer der wichtigsten festen Plätze Europas.

Bei den Übergängen von einer europäischen Großmacht zur nächsten (die Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, das Haus Burgund, die Habsburger, die spanischen und französischen Könige und schließlich die Preußen) wurden die Befestigungen der Stadt Luxemburg immer wieder erweitert und verstärkt.
Die größten Baumeister aus allen Teilen Europas – wie beispielsweise Vauban – haben hier ihre Spuren hinterlassen. Heute vermittelt die Festung Luxemburg diese gemeinsame europäische Vergangenheit.

Die Militär- und Zivilbauten innerhalb einer auffallend schönen Umgebung bestimmen den architektonischen Rahmen der Altstadt, die durch ihre Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO im Jahre 1994 Anerkennung fand.


 

Seit 1992 setzt sich die Vereinigung "Frënn vun der Festungsgeschicht Lëtzebuerg a.s.b.l" (Freunde der Festungsgeschichte von Luxemburg) für die Förderung der Geschichte des größten nationalen luxemburgischen Baudenkmals, also der Festung Luxemburg, durch die Veranstaltung von Führungen ein.


AnschriftB.P. 711
 L-2017 Luxemburg
E mailcontact@ffgl.lu
Internetseitehttp://www.ffgl.lu



 




Liebfrauenkathedrale (17. Jhd.)


Von Montag bis Samstag von 10 bis 12 und von 14 bis 17.30 Uhr, am Sonntag von 14 bis 17.30 Uhr, ausser während den Messen.

In der Kathedrale Unserer Lieben Frau steht der Lettner aus dem 17. Jhd in eindrucksvollem Kontrast zu den Kirchenfenstern aus dem 20. Jhd. Schutzpatronin von Luxemburg ist die Jungfrau Maria, deren Statue “Trösterin der Betrübten“ (16. Jh.) während der Muttergottesoktave besondere Verehrung zuteil wird. Fürsten- und Bischofskrypta.


AnschriftRue Notre Dame
 L-2240 Luxemburg



 
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